
Das Interkulturelle Frauenzentrum Bozen ist eine Struktur, die von der Stadtgemeinde Bozen zur Verfügung gestellt wird. Hier sollen die kulturellen politischen und sozialen Verhältnisse der Frauen aller Sprachgruppen Platz, Sichtbarkeit und Würdigung erhalten.
Das Zentrum ist ein Ort der kulturellen Arbeit und Kommunikation sowie der Wahrnehmung und der Zusammenarbeit von Frauen aus unterschiedlichen Kulturen. Den Frauen haben hier ihre bürgerlichen Rechte, sei es im privaten wie im öffentlichen Bereich. Dazu werden Maßnahmen der Gastfreundschaft, der Bildung und der Beratung getroffen, die den tatsächlichen Notwendigkeiten und Bedürfnissen der Frauen entgegenkommen. Doch das Zentrum ist auch ein Ort der Begegnung, wo gemeinsame Interessen und Sozialisierungsbedürfnisse der Frauen der Stadt und von außerhalb gelebt werden können.
Der Sitz des Interkulturellen Frauenzentrums befindet sich am Pfarrplatz Nr. 15 in Bozen, gegenüber dem Eingangsportal des Doms.
Die Räumlichkeiten wurden von der Stadtgemeinde zur Verfügung gestellt und unter der Leitung der Architektin Lia Nadalet mit dem künstlerischen Beitrag von Cristina Vignocchi in Stand gesetzt.
Das Zentrum beherbergt eine Reihe von Frauenvereinen, die sich in einem eigens gegründeten Dachverband der kulturellen Frauenvereine organisiert haben. Die Präsidentin des Dachverbands ist Alessandra Spada.
Seit 2005 sind zugänglich:
- das Frauendokumentationszentrum mit eigener Bibliothek
- das Frauenarchiv Bozen.
Seit 2007 haben auch folgende Vereine ihren Sitz am Pfarrplatz:
- Frauenbüro der Stadtgemeinde Bozen
- Caffè "Plural - feminin art&culture"
Zum Dachverband gehören außerdem noch:
- der Verein "Donne Nissà" - der Verein "Alchemilla - Arbeitskreis Frau, Bildung und Berufe"
- der Verein "Zonta"